Technik-Check

Für die Online-Beratungen nutzen wir „Zoom“, die Online-Konferenzlösung des Anbieters zoom.us. Die funktioniert sowohl auf Windows- und Apple-Computern und Smartphones.

Wichtig für eine reibungslose Teilnahme an Zoom ist, dass Du über eine ausreichend schnelle Internet-Anbindung verfügst. Ist die zu langsam, siehst Du das Gesicht Deines Gesprächspartners nur in ruckelnden und undeutlichen Bildern.

Ob alles mit Zoom klappt, kannst Du mit diesem Link ausprobieren: http://zoom.us/test

Welche Hardware brauche ich für Zoom?

Um Zoom zu nutzen, brauchst Du einen Computer (Windows oder Mac) mit Video-Kamera und Mikrofon, wie sie oft für Video-Telefonie (FaceTime, Skype) eingebaut werden.

Hat Dein Computer so etwas nicht eingebaut, dann kannst Du stattdessen eine WebCam einstöpseln – für Viel-Zoomer ist das die bessere Lösung, weil modere WebCams meistens höhere Bild- und Tonqualitäten liefern als eingebaute Technik.

Statt eines Computers kannst Du alternativ Dein Smartphone oder Tablet für den Zoom-Termin nutzen – auch wenn das wegen des kleinen Bildschirms nicht so erhebend ist.

Welche Software brauche ich für Zoom?

Eine bestimme Software vorab zu installieren ist nicht notwendig. In der Einladungs-Mail zu Deinem Online-Termin ist ein Zoom-Einladungslink enthalten. Klicke diesen Link, um dem Termin beizutreten.

In aller Regel reicht die kostenlose Basic-Version vom Zoom aus. Mit der können höchstens zwei Teilnehmer (Du und die Eltern) für unbeschränkter Zeit miteinander kommunizieren. Ab 3 Teilnehmern werden in dieser Variante die Gespräche nach 40 Minuten abgebrochen. Wenn die Eltern also gemeinsam ein Gerät nutzen, dann reicht die Basic-Version völlig aus! Das wird wohl auch der Normalfall sein. 

Wenn doch einmal mehr als einen Teilnehmer in dem Video-Call gebraucht wird, dann sprich mich an – wir haben einen zentralen kostenpflichtigen Zugang, den ich zur Verfügung stellen kann.

Falls Du Zoom das erste Mal nutzt, installiert Dir daraufhin Dein Webbrowser die notwendigen Dateien. Falls Du auf Deinem Computer nichts installieren darfst, kannst Du am Termin auch über den Webbrowser teilnehmen.

Auf Tablets oder Smartphones wird nach dem Klick auf den Zoom-Einladungslink eine App installiert.

Zoom oder Skype?

Zoom ist in Sachen Datenschutz besser, denn es funktioniert von Seiten der Eltern aus ohne die Bekanntgabe von personenbezogenen Daten. Bei Skype muss man sich anmelden. Deshalb – und weil ich von Zoom einfach begeistert bin – habe ich bei uns alles auf diesen Anbieter beschränkt.

Was sollte ich sonst noch beachten?

Die meisten Computer-Kameras und Webcams können mit dunklen Räumen und Gegenlicht (zum Beispiel Fenster im Rücken) nicht gut umgehen. Gute Beleuchtung hilft.

Damit Deine Internet-Verbindung ungestört für Deinen Online-Termin bereit steht, beende alle Programme und pausiere Downloads. Falls Du Dein WLAN mit anderen Personen teilst, dann bitte sie, für die Dauer des Gesprächs offline zu gehen.

Ungestört zu sein ist gerade bei einem Familiencoaching eine gute Idee. Schalte Dein E-Mail-Programm aus, damit es Dich nicht mit Benachrichtigungen ablenkt. Sprich mit Mitbewohnern darüber, dass Du gleich ein wichtiges Gespräch hast und nicht gestört werden willst.

Profi-Hinweise für Familienberater*innen

Wenn Du auf Seiten der Familienberater*innen sitzt, dann gibt es noch etwas mehr für Dich zu beachten:

  1. Augenkontakt: Die Kameras sind oft über dem Bildschirm positioniert. Das sieht dann manchmal für die Eltern so aus, als würdest Du Augenkontakt vermeiden und ständig irgendwie nach unten schauen. Falls Du so wie ich einen Laptop hast, stelle ihn auf eine Kiste, damit die Kamera auf Augenhöhe ist. Schaue ab und zu direkt in die Kamera.
  2. Gute Ausleuchtung: Am besten ist natürliches Tageslicht für Zoom. Bei Dunkelheit sind versuche ich es mit zwei seitlichen Lichtquellen links und rechts, wobei ich eine davon mit Pergamentpapier diffuser gemacht habe. Vermeide Licht von Oben, das betont Falten und lässt Dich ziemlich alt aussehen. Durch Gegenlicht von hinten wirst Du zu dunkel.
  3. Ich rate von Kopfhörern mit Mikrofonfunktion ab. Denn diese erzeugen bei Kopfbewegungen störende Nebengeräusche und es sieht für die Eltern sehr technisch aus. Dadurch stellt sich Verbundenheit schlechter ein.
  4. Ist auf Seiten der Eltern die Tonqualität zu schlecht, dann rate ihnen, sich per Telefon in den VideoCall einzuwählen. Die Telefonnummern verrät Dir Zoom.
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